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Neue Möglichkeiten in der mobilen Wunddokumentation



Bislang kann die vollständige Wunddokumentation in den Kliniken nur mit enormen Zeitaufwand erfolgen. Angesichts von Personalknappheit und Zeitdruck ist dies oft ein schwieriges Unterfangen, das aufgrund der manuellen Wundbildzuordnung zum Patienten viele Fehlerquellen birgt. Abhilfe kann jetzt ein mobiles System zur Wunddokumentation schaffen.

In Krankenhäusern werden Wunden i. d. R. mit Digitalkamera und dem entsprechenden Zubehör (z. B. Speicherkarten oder Übertragungskabel) fotografisch erfasst. Dies birgt eine Vielzahl an Fehlerquellen. Wundbilder, die erst zu einem späteren Zeitpunkt von der Digitalkamera auf den Rechner überspielt werden, könnten zum einen möglicherweise ‚falschen‘ Patienten zugeordnet werden. Zum anderen ist aufgrund der unterschiedlichen Perspektiven und Abstände mit den aktuellen Methoden kein verlässlicher Vergleich der Wundbilder möglich.

Die Firma ACD Elektronik GmbH hat eine mobile Wunddokumentation für den Klinikbereich entwickelt. Mithilfe ihrer Software IMAGIS und dem mobilen Terminal  M315 wird eine direkte Anbindung an das Krankenhaus-Informationssystem (KIS) hergestellt. Wunden können somit direkt vor Ort berührungslos fotografiert, vermessen und papierlos dokumentiert werden. Der in das Datenerfassungsgerät integrierte Sensor sorgt für eine optische Distanzmessung, die eine Vergleichbarkeit der Aufnahmen gewährleistet und darüber hinaus die Wunde automatisch vermisst und berechnet. Zur Erfassung sind keine weiteren Medien notwendig. Ein fünf Zoll Display mit kapazitivem Touchscreen unterstützt die Benutzerführung und sorgt für eine große und übersichtliche Darstellung der Anwendung.

Weitere Informationen zur Wunde und Informationsabfragen sind frei konfigurierbar. Die direkte Eingabe zur Beschreibung der Wunde am mobilen Terminal vermeidet Doppelarbeit und gewährleistet effizientes Arbeiten. Die Erfassung der Wunden erfolgt berührungslos und für den Patienten schmerzfrei; ein Anlegen einer Schablone oder eines Lineals ist nicht mehr erforderlich. Nach Erfassung der Wunde mit integrierter Kamera und Ultraschallsensor erfolgt die Berechnung aller relevanten Wunddaten wie Fläche, Maße und Umfang automatisch. Durch einen einheitlichen Wundabstand ist eine exakte Darstellung des Wundverlaufs möglich, so dass die Wundbilder jederzeit vergleichbar sind.

Direkte Anbindung an Krankenhaus-Informationssysteme

Ein weiteres Plus ist die KIS-Anbindung mittels einer HL7-Schnittstelle. Hierdurch findet eine direkte Datenübertragung (on-/offline) statt, garantiert die Vollständigkeit der Patientenakte und sichert die Verfügbarkeit aktuellster Daten. Barcodes für die verwechslungsfreie Mitarbeiter- und Patientenidentifikation sowie die Erfassung aller relevanten Wunddaten direkt am Patienten senken die Fehlerquellen auf ein Minimum. Auch der Datenschutz wird beachtet, eine sichere Datenübertragung findet z. B. in Echtzeit über WLAN im KIS statt. Übertragungs- und Zuordnungsfehler sind so vermeidbar.

Erste Krankenhäuser testen IMAGIS bereits erfolgreich und haben es in den Klinikalltag integriert. Andreas Zwißler, Geschäftsführer der ACD Elektronik GmbH, sieht der Serienüberführung gespannt entgegen: „IMAGIS ermöglicht eine berührungslose und vollständige Wunddokumentation, ohne dabei viel Zeit in Anspruch zu nehmen. Wir sind sicher, dass diese Lösung von den Kliniken gut angenommen wird.“

Ansprechpartnerin: Nicole Eisele
Telefon: +49 7392 708-404
E-Mail: presse@acd-elektronik.de

Bildquelle: ACD Elektronik GmH

www-Adressen zur Pressemitteilung:
https://www.acd-gruppe.de/pressemitteilungen/mobile-wunddokumentation-imagis-intuitiv-einfach-und-effizient/
https://www.acd-gruppe.de/produkte/imagis-mobile-wunddokumentation/