Netzwerk-News


  Engpässe bei Neuzulassungen - Die neue Medizinprodukteverordnung

 Wirtschaftsministerkonferenz betont Notwendigkeit für Unterstützungsmöglichkeiten

Die MDR sorgte seit ihrem Inkrafttreten im Frühjahr 2017 für viel Unruhe unter allen beteiligten Akteuren der Medizintechnikbranche. Auch ein Engpass bei Neuzulassungen durch einen Mangel an Benannten Stellen für die Umsetzung der Verordnung wird seither diskutiert.

 

Die Wirtschaftsministerkonferenz stellte Forderungen an die Regierung. In Bezug auf die aktuelle Situation für KMUs solle sich die Bundesregierung aktiv in den Prozess zur Weiterentwicklung des Rechtsrahmens durch die EU-Kommission einbringen. Ebenfalls wird der zeitliche Rahmen zur Umsetzung kritisch betrachtet. Eine Verlängerung der Übergangsfristen sowie eine Reduzierung der Anforderungen bei der Neuzertifizierung von Bestandsprodukten ist gewünscht. Für einen besseren Zugang zu klinischer Erprobung neuer innovativer Medizinprodukte müssen außerdem Unterstützungsmöglichkeiten geschaffen werden.

Zur Quelle: ÄrzteZeitung

     

  Mitgliedsnews: Helvoet Rubber & Plastic Technologies BV

 Gründung der Flow Alliance ermöglicht besseren Zugang zu mikrofluidischen Produkten aus Polymeren

Micronit, Axxicon und Helvoet arbeiten bereits seit zwei Jahren erfolgreich im Bereich der Mikrofluidik zusammen. Diese drei Branchenführer schließen sich nun zu einer neuen Allianz zusammen, welche unter dem Namen “Flow Alliance, House of Microfluidics” gegründet wird. Mit diesem Schritt soll die volle Einsatzbereitschaft verdeutlicht werden, um solide Entwicklungs- und Herstellungskompetenzen anbieten zu können, welche der steigenden Nachfrage an polymeren mikrofluiden Produkten in hoher Qualität und in großen Mengen im globalen Markt nachkommen soll.

Zur Pressemeldung

     

  Bekanntmachung: "Assistenzrobotik" im Rahmen des Masterplans Bayern Digital II

 Förderung von Verbundprojekten in Bereich Assistenzrobotik

Mit der Initiative "Assistenzrobotik" werden Verbundprojtekte im Bereich Assistenzrobotik gefördert, welche die Digitalisierung in Bayern vorantreiben und die Bewältigung zukünftiger, gesellschaftlicher Herausforderungen unterstützen. Initiator ist das Bayerische Staatsminesterum für Wirtschaft, Energie und Technologie (StMWi).

Ein Projektkonsortium muss aus mindestens zwei Partnern bestehen, wobei mindestens ein Unternehmen beteiligt sein muss. Eine Beteiligung für Universitäten, Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ist ebenfalls möglich. Es werden ausschließlich Arbeiten gefördert, die in Bayern durchgeführt werden. KMU werden im Besonderen zur Einreichung von Projektskizzen ermutigt. Die angestrebte maximale Projektlaufzeit erstreckt sich bis Ende 2021. Projektvorschläge können ab sofort und bis zum Stichtag 15.09.2018 eingereicht werden.

Weitere Informationen

     

  Auswirkungen der MDR und IVDR: Folgenabschätzung durch DIHK und SPECTARIS

 Zahlreiche Beteiligung an Umfrage fördert Durchsetzung von Lösungsansätzen in der Politik

Mit einer bundesweiten Umfrage möchten der DIHK und SPECTARIS Daten zusammentragen, die eine realistische Folgenabschätzung für die Hersteller von Medizinprodukten und/oder In-vitro-Diagnostika zulassen und entsprechende Argumente gegenüber der Politik zur Gestaltung einer industrie- und mittelstandsfreundlichen Implementierung liefern.
Um repräsentative und valide Daten der zu erwartenden Auswirkungen beider Verordnungen auf die deutschen Hersteller zu erhalten, müssen möglichst viele Unternehmen erreicht werden. Die Umfrage wurde deshalb über den DIHK an alle 79 IHKs in Deutschland verteilt. Jede IHK schreibt die Mitglieder in ihrer Kammer zur Beteiligung an der Umfrage an.  

     

  E-Health in Deutschland: Ein Branchenausblick

 Rückschau zur Fachtagung "Digitales Management von Patientendaten"

Am 11. Juli 2018 fand in der Hanns-Seidel-Stiftung in München die Fachtagung "Digitales Management von Gesundheitsdaten - Chancen und Kooperationsmöglichkeiten im Bereich E-Health" statt.

 

Experten aller relevanten Akteursgruppen diskutierten im Rahmen der Fachtagung intensiv die Zukunftsperspektiven von E-Health in Deutschland, insbesondere die Etablierung von elektronischen Patientenakten bzw. Gesundheitsakten. Dabei wurde deutlich, dass vor dem Hintergrund der extrem schleppenden Fortschritte in den vergangenen 10 Jahren große Skepsis herrscht, ob wirklich ein erfolgreicher, flächendeckender Roll-Out elektronischer Patientenakten realistisch ist. Gleichzeitig waren die Diskussionen aber von einer Aufbruchstimmung geprägt.

 

Erste Wirkungen des E-Health Gesetztes werden sichtbar, die Sensibilität für kritische Erfolgsfaktoren ist gestiegen, die Lösungsmöglichkeiten sind klar benannt. Auch die Nutzung von Erfahrungen in Nachbarländern wie Dänemark und Österreich helfen, jetzt die richtigen Schwerpunkte zu setzen. Wenn in den nächsten Monaten richtige politische Weichenstellungen im Rahmen des E-Health Gesetzes II erfolgen und die beteiligten Akteure zielstrebig zusammenarbeiten, kann Deutschland beim Thema E-Health wieder ganz vorne dabei sein.

Weitere Veranstaltungen

     

  Netzwerknews: ReWalk Robotics

 ReWalk Personal 6.0 wird als erstes Exoskelett in das Hilfsmittelverzeichnis aufgenommen

Das Exoskelett ReWald Personal 6.0 ist das erste Exoskelett für Rückenmarksverletzte, dass im Hilsmittelverzeichnis aufgenommen wurde. Ca. 90 % der deutschen Bevölkerung sind gesetzlich versichert. Im Hilsmittelverzeichnis werden laufend Informationen zur Leistungspflicht der Krankenkassen sowie der Art und Qualität der auf dem Markt erhältlichen Produkte eingepflegt. Die Veröffentlichung dieser Hilfsmittelnummer gilt als Meilenstein in der Versorgung von Rückenmarksverletzten.

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  Erneut als Top-Mediziner in der Unfallchirurgie ausgezeichnet: Prof. Dr. Thomas A. Schildhauer

 Wir gratulieren unserem Vorstandsvorsitzenden

Das BG Universitätsklinikum Bergmannsheil erhält in diesem Jahr fünf Auszeichnungen mit dem Titel Top-Mediziner in der Ärzteliste des Magazins Focus Gesundheit. Die Ermittlung der Top-Mediziner basiert auf der Einschätzung durch Klinikärzte und niedergelassene Medizinern, Patientenbewertungen sowie auf wissenschaftlichen Publikationen, Zertifikaten und Weiterbildungsbefugnissen.


Wie bereits in den Jahren zuvor gehört Prof. Dr. Thomas A. Schildhauer, Ärztlicher Direktor und Direktor der Chirurgischen Klinik sowie Vorstandsvorsitzender des Forum MedTech Pharma e.V., erneut zu den Top-Medizinern im Fachgebiet Unfallchirurgie. Weitere Auszeichnungen gingen an Prof. Dr. Dominik Seybold in den Bereichen Schulter- und Ellenbogenchirurgie, Prof. Dr. Martin Tegenthoff als Schmerzexperte und Prof. Dr. Harald Klein als Top-Spezialist für die Behandlung von Diabeteserkrankungen.
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 Günther Wess erhält Bayerischen Verdienstorden

 Wir gratulieren unserem ehemaligen langjährigen Vorstandsmitglied

Für seine langjährigen Verdienste um den Wissenschaftsstandort München im Allgemeinen und das Helmholtz Zentrum München im Besonderen wird Prof. Dr. Günther Wess mit dem Bayerischen Verdienstorden geehrt. Die feierliche Verleihung fand am 27. Juni 2018 im Antiquarium der Residenz München statt.

Seit 2005 leitet Günther Wess als wissenschaftlicher Geschäftsführer die Geschicke des Helmholtz Zentrums München. Vor allem dessen langfristige wissenschaftliche Weiterentwicklung und strategische Fokussierung gehört zu seinen großen Leistungen: Unter seiner Leitung widmete sich die Forschung des Zentrums immer stärker dem Kampf gegen Volkskrankheiten und konnte sich in verschiedenen Bereichen bereits einen bedeutenden Namen machen.

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 Wertvolle Diskussionen im Expertenkreis Additive Fertigung in der Medizintechnik

  Am 20. Juni kamen 12 Experten in St. Georgen im Schwarzwald am Rande der 3D-Tage zusammen

Im Expertenkreis "Additive Fertigung in der Medizintechnik" treffen sich Vertreter aus allen Bereichen der Wertschöpfungskette in der additiven Fertigung medizintechnischer Implantate zu regelmäßigen Gesprächsrunden, um aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze zu diskutieren.
Beim zweiten Treffen in St. Georgen wurden zu den Handlungsfeldern "Aus- und Weiterbildung" sowie "Materialkenndaten" kurze Impulsvorträge gegeben; anschließend wurden die genannten Themen weitergehend diskutiert. Ziel war, zu erarbeiten, was die nächsten Schritte sein könnten. Die Einbettung der Veranstaltung am Rande der 3D-Tage ermöglichte, in Fachvorträgen und der Ausstellung weiteren Input zu sammeln. Die 3D-Tage sind ein Fachbesucher-Forum rund um das Thema 3D-Druck mit Vorträgen, 2018 u. a. von drei Mitgliedern des Expertenkreises.

Weitere Expertenkreise

     
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