Netzwerk-News


  Bedarfsgerechte Innovationen in der Medizintechnik

 Wie erfolgreiche Lösungen für die Gesundheitsbranche entstehen

Für innovative Medizinprodukte und neue Verfahren für Diagnose und Therapie besteht ein hoher Bedarf in der klinischen Praxis. Sie ermöglichen bessere Behandlungsqualität, höhere Effizienz und optimieren den Workflow. Dennoch finden Lösungen, die von der hoch innovativen Medizintechnik-Branche hervorgebracht werden, oftmals keine Anwendung. Dabei ist der Erfolgsschlüssel so simpel wie genial: Kommunikation. Besonders der Erfahrungs- und Wissensaustausch mit Ärzten und weiteren Anwendern ermöglicht praxisbeständige und innovative Lösungen. 

Da die intensive Kooperation der beteiligten Akteure ein derart wichtiges Kriterium für erfolgreiche und bedarfsorientierte Medizinprodukte ist, hat sich das Netzwerk Forum MedTech Pharma zum Ziel gesetzt, diesen Dialog zu fördern. Einen Beitrag dazu soll die Fachtagung „Bedarfsgerechte Innovationen in der Medizintechnik – Kooperative Entwicklung von Lösungen am Beispiel Intensivmedizin und Chirurgie“ am 21. November in Bochum leisten.

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  Erste europaweite Equity-Crowdfounding-Plattform für den Gesundheitssektor

 aescuvest und EIT Health wollen mit dem Projekt die Markteinführungszeit für innovative Produkte und Dienstleistungen von Start-ups verkürzen

aescuvest und EIT Health haben heute den Start der ersten pan-europäischen Equity-Crowdfunding-Plattform speziell für Unternehmen aus dem Gesundheitssektor angekündigt: aescuvest.eu wird die erste Plattform sein, über die europäische Start-ups sowie kleine und miitlere Unternehmen (KMU) in einem vollständig digitalen Prozess gefördert und finanziert werden. Unternehmen können dabei ihre Kampagnen über Landesgrenzen hinweg bewerben.

Die Plattform wird sowohl Privatanlegern als auch institutionellen Investoren den Zugang zu erstklassigen Unternehmen in den Kernsektoren Biotechnologie, Medizintechnik und digitale Gesundheit öffnen. Die angebotenen prospektbasierten Wertpapiere müssen zuvor ein sorgfältiges Auswahl- und Genehmigungsverfahren durchlaufen. Der Start der ersten Finanzierungskampagne ist für das 4. Quartal 2018 geplant.

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  Hochleistungs-OPs und modernste Medizintechnik im Klinikum Bergmannsheil

 Neubau Funktionstrakt: Patientenversorgung nach höchsten Standards

Fünf neue OP-Säle, modernste Intensivstationen, zusätzliche radiologische Großgeräte und ein neues Herzzentrum mit Hybrid-OP und Herzkatheterlaboren: Der Erweiterungsbau des Funktionstraktes am BG Universitätsklinikum Bergmannsheil setzt bauliche und technologische Maßstäbe. Nach einer Bauzeit von fünf Jahren ist der Gebäudeteil jetzt in Betrieb.

Das Investitionsvolumen für den Erweiterungsbau des Funktionstraktes beläuft sich auf rund 34 Mio. Euro. Das Projekt ist Teil einer umfangreichen Modernisierung, die in den folgenden Monaten mit der Inbetriebnahme der Erweiterung des Bettenhauses 2 abgeschlossen wird.

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  Agentur zur Förderung von Sprunginnovationen

 Das Bundeskabinett hat am 29. August beschlossen Innovationsakteuren neue Perspektiven zu eröffnen

Am 29. August hat das Bundeskabinett die Gründung einer Agentur zur Förderung von Sprunginnovationen beschlossen. Das Ziel dieser Agentur ist es, finanzielle Mittel und Freiräume für Akteure zu eröffnen. Auch die Medizintechnik ist eines der Technologiebereiche in der Durchbrüche erwartet werden.

Angedacht ist das Konzept wie folgt: Hochkompetente und kreative InnovationsmanagerInnen wählen Forschung- und Entwicklungsvorhaben mit Sprunginnovationspotential von der Idee bis hin zur Anwendung aus, steuern, setzten fort oder beenden. Die Umsetzung der Vorhaben erfolgt durch Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Geförderte Ideen werden über Ausgründungen, durch Unternehmen oder durch den Staat verwertet und marktzugänglich gemacht.

Die Kabinettvorlage wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie eingebracht. 

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  Gemeinsam stark auf der MEDICA vertreten

 Vom 12. - 15. November ist das Forum MedTech Pharma mit 14 Mitgliedern auf der MEDICA in Halle 3

Jährlich organisiert Forum MedTech Pharma einen MEDICA-Gemeinschaftsstand für seine Mitglieder. 2018 sind wir mit 14 Unternehmen in Halle 3 zu finden. Folgende Mitglieder begrüßen wir:

  • ADAPT Localization Services GmbH, Bonn
  • CANDOR Bioscience GmbH, Wangen
  • Cyberdyne Care Robotics GmbH, Bochum
  • MIRO Innovation Lab im DLR-Institut für Robotik und Mechatronik, Wessling
  • Dr. Wilfried Müller GmbH, Prittriching
  • Endoaccess GmbH, Garbsen
  • FRIZ Biochem GmbH, Neuried


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  • Hahn-Schickard, Freiburg
  • Labor LS SE & Co. KG, Bad Bocklet
  • Mediagnost GmbH, Reutlingen
  • Metecon GmbH, Mannheim
  • Repado Ltd, Athen, Griechenland
  • Saitama City Foundation for Business Creation, Saitama City, Japan
  • Terraplasma medical GmbH, Garching
  • Mehr Infos

         

      Engpässe bei Neuzulassungen - Die neue Medizinprodukteverordnung

     Wirtschaftsministerkonferenz betont Notwendigkeit für Unterstützungsmöglichkeiten

    Die MDR sorgte seit ihrem Inkrafttreten im Frühjahr 2017 für viel Unruhe unter allen beteiligten Akteuren der Medizintechnikbranche. Auch ein Engpass bei Neuzulassungen durch einen Mangel an Benannten Stellen für die Umsetzung der Verordnung wird seither diskutiert.

     

    Die Wirtschaftsministerkonferenz stellte Forderungen an die Regierung. In Bezug auf die aktuelle Situation für KMUs solle sich die Bundesregierung aktiv in den Prozess zur Weiterentwicklung des Rechtsrahmens durch die EU-Kommission einbringen. Ebenfalls wird der zeitliche Rahmen zur Umsetzung kritisch betrachtet. Eine Verlängerung der Übergangsfristen sowie eine Reduzierung der Anforderungen bei der Neuzertifizierung von Bestandsprodukten ist gewünscht. Für einen besseren Zugang zu klinischer Erprobung neuer innovativer Medizinprodukte müssen außerdem Unterstützungsmöglichkeiten geschaffen werden.

    Zur Quelle: ÄrzteZeitung

         

      Mitgliedsnews: Helvoet Rubber & Plastic Technologies BV

     Gründung der Flow Alliance ermöglicht besseren Zugang zu mikrofluidischen Produkten aus Polymeren

    Micronit, Axxicon und Helvoet arbeiten bereits seit zwei Jahren erfolgreich im Bereich der Mikrofluidik zusammen. Diese drei Branchenführer schließen sich nun zu einer neuen Allianz zusammen, welche unter dem Namen “Flow Alliance, House of Microfluidics” gegründet wird. Mit diesem Schritt soll die volle Einsatzbereitschaft verdeutlicht werden, um solide Entwicklungs- und Herstellungskompetenzen anbieten zu können, welche der steigenden Nachfrage an polymeren mikrofluiden Produkten in hoher Qualität und in großen Mengen im globalen Markt nachkommen soll.

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      Bekanntmachung: "Assistenzrobotik" im Rahmen des Masterplans Bayern Digital II

     Förderung von Verbundprojekten in Bereich Assistenzrobotik

    Mit der Initiative "Assistenzrobotik" werden Verbundprojtekte im Bereich Assistenzrobotik gefördert, welche die Digitalisierung in Bayern vorantreiben und die Bewältigung zukünftiger, gesellschaftlicher Herausforderungen unterstützen. Initiator ist das Bayerische Staatsminesterum für Wirtschaft, Energie und Technologie (StMWi).

    Ein Projektkonsortium muss aus mindestens zwei Partnern bestehen, wobei mindestens ein Unternehmen beteiligt sein muss. Eine Beteiligung für Universitäten, Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ist ebenfalls möglich. Es werden ausschließlich Arbeiten gefördert, die in Bayern durchgeführt werden. KMU werden im Besonderen zur Einreichung von Projektskizzen ermutigt. Die angestrebte maximale Projektlaufzeit erstreckt sich bis Ende 2021. Projektvorschläge können ab sofort und bis zum Stichtag 15.09.2018 eingereicht werden.

    Weitere Informationen

         

      Auswirkungen der MDR und IVDR: Folgenabschätzung durch DIHK und SPECTARIS

     Zahlreiche Beteiligung an Umfrage fördert Durchsetzung von Lösungsansätzen in der Politik

    Mit einer bundesweiten Umfrage möchten der DIHK und SPECTARIS Daten zusammentragen, die eine realistische Folgenabschätzung für die Hersteller von Medizinprodukten und/oder In-vitro-Diagnostika zulassen und entsprechende Argumente gegenüber der Politik zur Gestaltung einer industrie- und mittelstandsfreundlichen Implementierung liefern.
    Um repräsentative und valide Daten der zu erwartenden Auswirkungen beider Verordnungen auf die deutschen Hersteller zu erhalten, müssen möglichst viele Unternehmen erreicht werden. Die Umfrage wurde deshalb über den DIHK an alle 79 IHKs in Deutschland verteilt. Jede IHK schreibt die Mitglieder in ihrer Kammer zur Beteiligung an der Umfrage an.  

         

      E-Health in Deutschland: Ein Branchenausblick

     Rückschau zur Fachtagung "Digitales Management von Patientendaten"

    Am 11. Juli 2018 fand in der Hanns-Seidel-Stiftung in München die Fachtagung "Digitales Management von Gesundheitsdaten - Chancen und Kooperationsmöglichkeiten im Bereich E-Health" statt.

     

    Experten aller relevanten Akteursgruppen diskutierten im Rahmen der Fachtagung intensiv die Zukunftsperspektiven von E-Health in Deutschland, insbesondere die Etablierung von elektronischen Patientenakten bzw. Gesundheitsakten. Dabei wurde deutlich, dass vor dem Hintergrund der extrem schleppenden Fortschritte in den vergangenen 10 Jahren große Skepsis herrscht, ob wirklich ein erfolgreicher, flächendeckender Roll-Out elektronischer Patientenakten realistisch ist. Gleichzeitig waren die Diskussionen aber von einer Aufbruchstimmung geprägt.

     

    Erste Wirkungen des E-Health Gesetztes werden sichtbar, die Sensibilität für kritische Erfolgsfaktoren ist gestiegen, die Lösungsmöglichkeiten sind klar benannt. Auch die Nutzung von Erfahrungen in Nachbarländern wie Dänemark und Österreich helfen, jetzt die richtigen Schwerpunkte zu setzen. Wenn in den nächsten Monaten richtige politische Weichenstellungen im Rahmen des E-Health Gesetzes II erfolgen und die beteiligten Akteure zielstrebig zusammenarbeiten, kann Deutschland beim Thema E-Health wieder ganz vorne dabei sein.

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      Netzwerknews: ReWalk Robotics

     ReWalk Personal 6.0 wird als erstes Exoskelett in das Hilfsmittelverzeichnis aufgenommen

    Das Exoskelett ReWald Personal 6.0 ist das erste Exoskelett für Rückenmarksverletzte, dass im Hilsmittelverzeichnis aufgenommen wurde. Ca. 90 % der deutschen Bevölkerung sind gesetzlich versichert. Im Hilsmittelverzeichnis werden laufend Informationen zur Leistungspflicht der Krankenkassen sowie der Art und Qualität der auf dem Markt erhältlichen Produkte eingepflegt. Die Veröffentlichung dieser Hilfsmittelnummer gilt als Meilenstein in der Versorgung von Rückenmarksverletzten.

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      Erneut als Top-Mediziner in der Unfallchirurgie ausgezeichnet: Prof. Dr. Thomas A. Schildhauer

     Wir gratulieren unserem Vorstandsvorsitzenden

    Das BG Universitätsklinikum Bergmannsheil erhält in diesem Jahr fünf Auszeichnungen mit dem Titel Top-Mediziner in der Ärzteliste des Magazins Focus Gesundheit. Die Ermittlung der Top-Mediziner basiert auf der Einschätzung durch Klinikärzte und niedergelassene Medizinern, Patientenbewertungen sowie auf wissenschaftlichen Publikationen, Zertifikaten und Weiterbildungsbefugnissen.


    Wie bereits in den Jahren zuvor gehört Prof. Dr. Thomas A. Schildhauer, Ärztlicher Direktor und Direktor der Chirurgischen Klinik sowie Vorstandsvorsitzender des Forum MedTech Pharma e.V., erneut zu den Top-Medizinern im Fachgebiet Unfallchirurgie. Weitere Auszeichnungen gingen an Prof. Dr. Dominik Seybold in den Bereichen Schulter- und Ellenbogenchirurgie, Prof. Dr. Martin Tegenthoff als Schmerzexperte und Prof. Dr. Harald Klein als Top-Spezialist für die Behandlung von Diabeteserkrankungen.
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     Günther Wess erhält Bayerischen Verdienstorden

     Wir gratulieren unserem ehemaligen langjährigen Vorstandsmitglied

    Für seine langjährigen Verdienste um den Wissenschaftsstandort München im Allgemeinen und das Helmholtz Zentrum München im Besonderen wird Prof. Dr. Günther Wess mit dem Bayerischen Verdienstorden geehrt. Die feierliche Verleihung fand am 27. Juni 2018 im Antiquarium der Residenz München statt.

    Seit 2005 leitet Günther Wess als wissenschaftlicher Geschäftsführer die Geschicke des Helmholtz Zentrums München. Vor allem dessen langfristige wissenschaftliche Weiterentwicklung und strategische Fokussierung gehört zu seinen großen Leistungen: Unter seiner Leitung widmete sich die Forschung des Zentrums immer stärker dem Kampf gegen Volkskrankheiten und konnte sich in verschiedenen Bereichen bereits einen bedeutenden Namen machen.

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