Ausgabe Nr. 2/2011 (9. März)

Veranstaltungen



 Diskussionsforum "Marktzugang innovativer Medizinprodukte über Neue Versorgungsformen"

Neue VersorgungsformenNeue Medizintechnologien tragen zur Verbesserung der Lebensqualität bei und helfen, Leben zu retten und zu erhalten. Obwohl sie in vielen Fällen die Kosten im Gesundheitswesen senken, wird die Aufnahme innovativer Technologien in die Kostenerstattung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) immer schwieriger. Während die Hürden für den Marktzugang und die Steigerung von Marktanteilen im allgemeinen kollektiven Vertragssystem immer größer werden, bieten neue Versorgungsformen, wie Haus- und Facharztverträge, Integrierte Versorgungsverträge und andere Formen von Direktverträgen zwischen Leistungserbringern und Krankenkassen oftmals eine Alternative. Die Veranstaltung zeigt diese Wege in effektiver und komprimierter Form auf.

Tipp: Mitglieder des Forum MedTech Pharma e.V. erhalten einen Rabatt von 50% auf die Teilnehmergebühren.

16. März 2011, Nürnberg

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 One-on-One Cooperation Event: "MedTech & Pharma Partnering"

MedTech Pharma PartneringNutzen Sie die Gelegenheit, persönliche Kontakte mit internationalen Firmen und Instituten aus den Bereichen Medizin, Medizintechnik, Pharma und Biotechnologie zu knüpfen.

Sie wählen im Vorfeld Gesprächspartner nach Ihren Geschäftsinteressen für bilaterale Meetings aus. Am 8. Juni 2011 treffen Sie in Garching die Firmen und Institute, mit denen Sie in Kontakt kommen möchten. Auf Grundlage eines persönlichen Terminplans wird es für jeden Teilnehmer möglich sein, bis zu 13 jeweils 30-minütige Gespräche zu führen.
Am nachfolgenden Tag findet der Workshop Market Access Germany statt.

Zahlreiche Firmen und wissenschaftliche Institute haben sich bereits für die Veranstaltung registriert: Aktuelle Teilnehmerliste

Wie in den Vorjahren erwarten wir 150 - 200 Teilnehmer mit insgesamt 600 - 800 bilateralen Gesprächen.

Tipp: Mitglieder des Forum MedTech Pharma e.V. erhalten einen Rabatt von 50% auf die Teilnehmergebühren.

8. - 9. Juni 2011, Convention Center "Bürgerhaus", Garching

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 Rückblick: "Produktdesign und Usability in der Medizintechnik"

Workshop Produktesign

  • Neue Vorschriften zur Gebrauchstauglichkeit von Medizinprodukten
  • Optimales Design für sichere Bedienung lebensrettender Geräte
  • Workshop mit über 150 Teilnehmern in München

Bei der Entwicklung von Medizinprodukten spielt Design eine immer größere Rolle. Der Aspekt der Ästhetik und Formgebung ist dabei allerdings nur einer von zahlreichen Faktoren. Besondere Bedeutung hat in jüngster Zeit die Gebrauchstauglichkeit von Medizinprodukten gewonnen, da eine Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen ab 2010 Hersteller von Medizinprodukten zu einem normkonformen und dokumentierten "Usability Engineering Prozess" verpflichtet.

Dieses hochaktuelle Thema wurde vom Forum MedTech Pharma im Rahmen eines Workshops am 1. Februar in München aufgegriffen. Claude Toussaint von designaffairs erklärte anhand praktischer Beispiele, dass im Mittelpunkt des Designprozesses medizintechnischer Produkte der Nutzer stehen muss. Die wirklichen Bedürfnisse aller möglichen Anwender müssen systematisch identifiziert werden. Nur so können Produkte entwickelt werden, deren Design den Workflow verbessert und komplexe Prozesse vereinfacht. Heiko Borkowsky von der Metrax veranschaulichte diese Optimierungsprozesse am Beispiel eines vollautomatischen Defibrillators, der häufig von Laien bedient werden muss. Durch eine systematische Analyse der Gebrauchstauglichkeit mit Personen aus unterschiedlichen Benutzergruppen konnten teilweise völlig unerwartete Bedienfehler identifiziert und abgestellt werden. Beispielsweise kann durch die Änderung der Ansage "Elektroden platzieren" in "Elektroden auf die nackte Brust kleben" vermieden werden, dass Elektroden fälschlicherweise am Pullover angebracht werden. Ein weiterer Aspekt von Gebrauchstauglichkeit wurde von Dr. Armin Schneider vom Klinikum rechts der Isar ins Spiel gebracht: Operationssäle sind mit einer Vielzahl an hochtechnischen Geräten ausgestattet, die bisher nur unzureichend miteinander kommunizieren und meist nicht zentral und intuitiv gesteuert werden können. Er stellte aktuelle Forschungsarbeiten im Bereich der Workflow-Optimierung im OP vor. In solchen vernetzten Systemen können automatisch passende Voreinstellungen gewählt, Risikosituationen frühzeitig erkannt oder Eingriffs-Varianten während der OP modelliert werden.

Mehr als 150 Teilnehmer aus allen relevanten Branchen und Disziplinen rund um die Medizintechnik nutzten den Workshop, um sich essentielle Informationen und wertvolle Anregungen zu holen und mit anderen Experten Erfahrungen auszutauschen.

Programm und Download der Vorträge für Teilnehmer und Mitglieder