Ausgabe Nr. 1/2011 (19. Januar)

Veranstaltungen



 Kongress "Forum Life Science 2011"

Logo Life ScienceBeim 7. Internationalen Kongress "Forum Life Science" berichten über 60 Referenten aus 12 Ländern im Plenum und in den parallelen Vortragsreihen "Pharma Development", "Food & Nutrition" und "Industrial Biotechnology" über jüngste Entwicklungen und neueste Forschungsergebnisse. Die Themen im Bereich "Pharma Development" reichen von neuen Ansätzen zur Therapie komplexer Erkrankungen über Personalisierte Medizin und Biomarker bis hin zu Stammzellen und regenerativer Medizin. In der begleitenden Ausstellung präsentieren Firmen und Institute innovative Produkte, Technologien und Dienstleistungen u. a. in Wirkstoffforschung, Bioinformatik, Bioprozesstechnik und Analytik. Ein Staatsempfang am ersten Kongresstag bietet zusätzliche Gelegenheit für intensive Gespräche und Networking.

23.-24. März 2011, Technische Universität München, Garching

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 One-on-One Cooperation Event: "MedTech & Pharma Partnering"

MedTech Pharma PartneringNutzen Sie die Gelegenheit, persönliche Kontakte mit internationalen Firmen und Instituten aus den Bereichen Medizin, Medizintechnik, Pharma und Biotechnologie zu knüpfen.

Sie wählen im Vorfeld Gesprächspartner nach Ihren Geschäftsinteressen für bilaterale Meetings aus. Am 8. Juni 2011 treffen Sie in Garching die Firmen und Institute, mit denen Sie in Kontakt kommen möchten. Auf Grundlage eines persönlichen Terminplans wird es für jeden Teilnehmer möglich sein, bis zu 13 jeweils 30-minütige Gespräche zu führen.
Am nachfolgenden Tag findet der Workshop Market Access Germany statt.

Zahlreiche Firmen und wissenschaftliche Institute haben sich bereits für die Veranstaltung registriert: Aktuelle Teilnehmerliste

Wie in den Vorjahren erwarten wir 150 - 200 Teilnehmer mit insgesamt 600 - 800 bilateralen Gesprächen.

Tipp: Mitglieder des Forum MedTech Pharma e.V. erhalten einen Rabatt von 50% auf die Teilnehmergebühren.

8. - 9. Juni 2011, Convention Center "Bürgerhaus", Garching

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 Rückblick: "Patentstrategien und IP-Management"

Fachtagung Patentstrategien

  • Patente als immaterielles Wirtschaftsgut
  • Schwerpunkt auf Erfindungen im Bereich Arzneimittelentwicklung
  • Ausgebuchte Fachtagung am Europäischen Patentamt in München

Die Entwicklung neuer pharmazeutischer Produkte ist ein kosten- und zeitintensiver Prozess, bei welchem nur sehr wenige gestartete Projekte eine erfolgreiche Markteinführung erreichen. Aufgrund der erheblichen Kapitalbindung über mehrere Jahre werden Patente als immaterielle Vermögensgüter erkannt und Schlagworte wie IP-Management, Patentportfoliomanagement und Patentbewertungsverfahren zunehmend diskutiert.

Vor allem für kleine und mittelständische Vertreter der Pharma- und Biotech-Branche eröffnen sich damit neue Verwertungsmöglichkeiten, die für einen nachhaltigen Unternehmenserfolg eine hohe Bedeutung haben können.

Vor diesem Hintergrund veranstaltete das Forum MedTech Pharma in Kooperation mit dem Europäischen Patentamt die Fachtagung "Patentstrategien und IP-Management". Wie bereits der Auftakt der Themenreihe im Vorjahr mit dem Schwerpunkt Medizintechnik, war auch die Veranstaltung am 29. November in München mit rund 100 Teilnehmern ausgebucht.

Im Auftaktvortrag erläuterten Dr. Berthold Rutz und Dr. Barbara Zimmer vom Europäischen Patentamt München praxisnah das Prüfungsprocedere von Patentanmeldungen und gaben dabei wertvolle Hinweise für erfolgreiche Erteilungen von Patenten. Aktuell müssen, verbunden mit hohen Kosten für die Anmelder, ca. 60% der Anmeldungen zurückgewiesen werden.

Neben der direkten Verwertung von Patenten im eigenen Unternehmen gibt es zahlreiche Möglichkeiten der weiteren Nutzung für Patentinhaber, Voraussetzung ist eine genaue Analyse des eigenen Patentportfolios. Europaweit wurden im Jahr 2007 rund 18% der Patente nicht genutzt. Wege, dieses enorme Potenzial durch Handel oder Lizenzierung nutzbar zu machen, war Thema eines der Nachmittagsworkshops. In den zwei weiteren wurden die Folgen von Patentverletzungen, sowohl eigener Patente durch Dritte als auch (wissentliche oder unwissentliche) Verletzungen anderer Patente im eigenen Unternehmen, thematisiert sowie hilfreiche Tipps für Patentrecherchen in öffentlichen Datenbanken als Grundlage für Recherchestrategien gegeben.

Ein Vortragsblock mit praxisnahen Erfahrungsberichten, wie man heute auch in kleinen Unternehmen mit Patenten erfolgreich umgehen kann, rundete die Veranstaltung ab.

Die interessanten und lebhaften Diskussionen verbunden mit dem hohen Interesse an der Thematik bilden eine hervorragende Grundlage für die Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen dem Forum MedTech Pharma und dem Europäischen Patentamt auch im kommenden Jahr.

Programm und Download der Vorträge für Teilnehmer und Mitglieder



 Rückblick: Gemeinschaftsstand auf der MEDICA 2010

  • Gemeinschaftsstände Bayern Innovativ und Forum MedTech Pharma
  • Innovationen vom antimikrobiellen Nanosilber bis zur Instrumentenlogistik

Forum MedTech Pharma Auf der Medica in Düsseldorf vom 17. bis 20. November 2010 waren die Bayern Innovativ und das Forum MedTech Pharma mit dem Custer Medizintechnik auf zwei Gemeinschaftsständen mit insgesamt 49 Ausstellern vertreten. Die Unternehmen, Institute und Gesundheitsregionen nutzten die Möglichkeit, auf der weltgrößten Medizinmesse mit über 137.000 Besuchern ihre innovativen Technologien, Produkte und Dienstleistungen zu präsentieren. Dabei deckten die Aussteller ein breites Spektrum ab - von Biomaterialien über elektromedizinische Geräte bis zu Bauteilen und Dienstleistungen für die Medizintechnik.

Die neu gegründete UroVesica aus München stellte ihre Technologie vor, mit der aktuell ein Implantat zur Wiederherstellung und zum Erhalt der Kontinenz entwickelt wird. Mit einem vollständig implantierbaren und programmierbaren Sphinkter kann Millionen von betroffenen Patienten verlorene Lebensqualität zurückgegeben werden.

Von der ras materials GmbH aus Regensburg wurde ein antiinfektives Hochleistungsadditiv auf der Basis von Nanosilber präsentiert. Durch die Freisetzung von Silberionen kann das Wachstum von Mikroben auf Kunststoffen und Beschichtungen dauerhaft verhindert werden. Damit lässt sich die Gefahr von Infektionen, verursacht durch multiresistente Keime auf Medizinprodukten, bekämpfen.

Ein komplettes System zur Verfolgbarkeit chirurgischer Instrumente wurde von der IOSS GmbH aus Radolfzell vorgestellt. Die Identifikation des Instrumentenbestandes mit einem 2D-Code ermöglicht eine zuverlässige und eindeutige Verfolgung aller Instrumente mit einem zeit- und kosteneffizienten Prozess.

Die Vielzahl an spannenden Innovationen führte zu einem intensiven Besucherstrom auf den beiden Ständen und zu hochzufriedenen Ausstellern.