Ausgabe Nr. 6/2010 (10. November)

Cluster Medizintechnik



  Cluster-Treff bei Texas Instruments Deutschland GmbH

  • Mikroelektronik als Basis für innovative MedizintechnikLogo Cluster Medizintechnik
  • Spannende Einblicke in die Halbleiter-Fertigung
  • Intensive Kooperationsgespräche von 40 Experten

Unter dem Motto "Enabling Breakthroughs in Medical Electronics" trafen sich am 5. Oktober 2010 in Freising etwa 40 Experten von Unternehmen und Instituten aus der Medizintechnik zum Cluster-Treff bei Texas Instruments. Der internationale Elektronik-Konzern betreibt in Freising einen Entwicklungs- und Produktionsstandort mit rund 1.000 Mitarbeitern. Anwendungen von Mikroelektronik in der Medizin gehören für das Unternehmen zu den wichtigsten Kompetenzfeldern.

Christoph Gromann, Texas InstrumentsIn enger Kooperation mit Medizintechnik-Unternehmen werden hochintegrierte Halbleiterchips und Elektronikmodule entwickelt, die innovative Medizinprodukte mit miniaturisierten Abmessungen, optimalen Benutzerschnittstellen und hoher Effizienz erst möglich machen, wie Christoph Gromann von Texas Instruments anhand zahlreicher Projektbeispiele darstellte. Nach einem detaillierten Einblick in die Leistungsfähigkeit von Microcontrollern durch Emmanuel Sambuis präsentierten zwei Kooperationspartner der Texas Instruments innovative Technologien für die medizinische Anwendung, die auf den hochentwickelten Elektronik-Bauteilen basieren: Systeme für telemedizinische Betreuung von Patienten, vorgestellt von Volker Adams von Bosch Healthcare GmbH, sowie Diagnosetechnik für die Kardiologie, präsentiert von Uwe Günther von Corscience GmbH. Eine anschließende Betriebsführung ermöglichte spannende Einblicke in die Fertigung von Halbleiter-Chips unter Reinraumbedingungen. Intensive Gespräche zwischen den Teilnehmern zeigten, welches Kooperationspotenzial in der Kombination von Medizintechnik und Mikroelektronik liegt und wie dieses im Rahmen des Cluster-Treffs genutzt wurde.

Programm und Download der Vorträge für Teilnehmer und Mitglieder



 IntraMED-C2C: Treffen der EU-Projektpartner in Polen

Logo IntraMED-C2CIm Rahmen des IntraMED-C2C (Innovation transfer in the medical sector - from clinics to companies) fand am 11. und 12. Oktober das 2. Projekttreffen der 10 Partner aus 7 Zentraleuropäischen Ländern statt. Im polnischen Breslau wurden die einzelnen Ergebnisse des ersten Projektabschnittes vorgestellt und diskutiert.

Ziel war es, die in den Ländern Polen, Ungarn, Tschechien, Slowenien, Italien, Österreich und Deutschland bereits vorhandenen Strukturen des Innovationstransfers aus den Krankenhäusern zu kleinen und mittleren Unternehmen vorzustellen, die innovativsten Kliniken der jeweiligen Teilnehmerregionen anhand eines erarbeiteten Innovationsschlüssels zu ermitteln, sich über die Ergebnisse der abgehaltenen regionalen Initiativworkshops auszutauschen und die Kontaktmöglichkeiten für die unterschiedlichen Zielgruppen im Krankenhaus zu diskutieren.

Es zeigte sich, daß die aktuell vorhandenen Strukturen des Innovationstransfers zwischen Krankenhäusern und KMU`s in den meisten Ländern durchaus vergleichbar sind. Dabei spielen die an Universitäten angesiedelten Technologietransferstellen eine dominante Rolle. Danach folgen die Direktkontakte zwischen den Krankenhausmitarbeitern und den in den Kliniken vertretenen Firmen. Neue Kontakte zu kleinen und mittleren Firmen werden fast ausschließlich über gemeinsame Forschungsprojekte generiert. Die Wichtigkeit der Vernetzung der Akteure aus Klinik und Wirtschaft wurde deutlich.

Im nächsten Projektschritt werden insbesondere Workshops zwischen Ideengebern aus der Klinik und passenden kleinen und mittleren Unternehmen angestoßen, um den KMU`s den Zugang zu den Ideen aus der Klinik zu ermöglichen. Dabei ist das Ziel, nachhaltige Strukturen des Innovationstransfers zwischen den beiden Akteuren zu etablieren. Einen detaillierten Bericht über die während des Projektpartnertreffens besprochenen Themen und die entstandenen Diskussionen finden Sie in Kürze unter folgendem Link: IntraMED-C2C-Projekthomepage



  30.11.2010: n2 Treff "Neue Herausforderungen an die Hygiene und Reinigung im klinischen und industriellen Umfeld"

Logo netzwerk nordbayernDie zunehmende Verbreitung multiresistenter Krankheitserreger stellt besonders im Krankenhausumfeld ganz neue Herausforderungen an das Facility-Management und die Hygienestandards. Neueste Erkenntnisse aus Forschung und Praxis stellt Ihnen das netzwerk nordbayern gemeinsam mit der DORFNER GRUPPE und der Universitätsklinik Würzburg in diesem n2-Treff vor.
Mehr unter www.netzwerk-nordbayern.de    Flyer n2 Treff



 netzwerk nordbayern: Abgabe zur Phase 1 des Businessplan-Wettbewerb Nordbayern

netzwerk nordbayernBis zum 18. Januar 2011 läuft die Abgabefrist zur Phase 1 des diesjährigen Businessplan-Wettbewerb Nordbayern. Den besten Geschäftsideen winken - über die drei Phasen des Wettbewerbs verteilt - über 40.000 € Preisgeld.
Informationen und Anmeldung unter www.netzwerk-nordbayern.de