Ausgabe Nr. 5/2010 (15. September)

Cluster Medizintechnik



  Cluster-Treff bei Texas Instruments Deutschland GmbH

Cluster Medizintechnik

Texas Instruments leistet einen entscheidenden Beitrag, die Qualität und Effizienz von Medizinprodukten zu verbessern.

Mit seiner breiten Produktpalette in den Bereichen analoge Bauteile und Embedded Processing, von einzelnen Bauelementen bis hin zu kompletten Halbleiter-Lösungen, seinem weltweiten Firmennetzwerk und seiner fortschrittlichen Prozesstechnologie trägt Texas Instruments dazu bei, innovative medizintechnische Geräte flexibler und kostengünstiger zu machen.

5. Oktober 2010, Freising

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  Cluster-Treff beim Fraunhofer Institut für Photonische Mikrosysteme (IPMS)

Cluster MedizintechnikDas Fraunhofer Institut für Photonische Mikrosysteme in Dresden (IPMS) arbeitet mit rund 200 Mitarbeitern an elektronischen, mechanischen und optischen Komponenten und ihrer Integration in winzigste Bauelemente und Systeme. Das Angebot richtet sich an Kunden, die die Funktionalität ihrer Produkte durch den Einsatz von Organischen Leuchtdioden und Mikrosystemen mit innovativen Systemeigenschaften und immer kleineren Abmessungen erweitern wollen. Die spezielle Kompetenz liegt in der Nutzung von Licht. Das IPMS deckt ein breites Leistungssprektrum ab: von der Konzeption über die Produktentwicklung bis zur Pilotserienfertigung in eigenen Labor- und Reinräumen, vom Bauelement bis zur kompletten Systemlösung, auch für die Medizintechnik. 
28. Oktober 2010, Dresden

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 Online-Schulung Klinische Studien - Good Clinical Practice (GCP) und ISO 14155

Cluster Medizintechnik

Für die Übernahme von Verantwortung in klinischen Studien fordert der Gesetzgeber eine entsprechende Qualifizierung. Diese kann z. B. in einer zweitägigen Präsenzveranstaltung erworben werden, die mit Ausfallzeiten und meist auch mit Reisekosten verbunden ist.

Im Rahmen des Clusters Medizintechnik ist aus einem Projekt eine Online-Schulung entstanden. Die Online-Schulung für medizinisches und nichtmedizinisches Personal ermöglicht die Qualifizierung am Arbeitsplatz oder von zu Hause - ohne räumliche oder zeitliche Bindung. Notwendig sind lediglich ein Internetzugang und die persönlichen Zugangsdaten.

In sieben Modulen werden die Inhalte zur "Guten Klinischen Praxis" mit Filmmaterial, Foliensätzen und Literatur vermittelt. Optional wird ein weiteres Modul zur DIN ISO 14155 (Klinische Prüfung von Medizinprodukten an Menschen) angeboten. Nach erfolgreicher Beantwortung der eingestreuten Frageblöcke erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat sowie eine Bescheinigung über 21 (nur GCP) bzw. 24 (GCP + ISO) CME-Punkte der Bayerischen Landesärztekammer.

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 Rückblick: Cluster-Treff bei Heraeus Medical GmbH

Plenum Cluster-Treff Heraeus Medical GmbH

Infektionsrisiko bei Implantaten senken

Der zunehmende Einsatz von Implantaten zur Wiederherstellung defekter Körperfunktionen hat in den vergangenen Jahrzehnten vielen Patienten mehr Lebensqualität gebracht, gleichzeitig aber zu einem Anstieg von Infektionsraten geführt. Auf dem Cluster-Treff Medizintechnik "Anti-infektiver Schutz für Implantate" am 14. Juli bei Heraeus Medical GmbH informierten sich 70 Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft über innovative Lösungen zur Senkung des Infektionsrisikos in der Implantatmedizin.

Das international tätige Unternehmen mit Hauptsitz in Wehrheim/Taunus ist führend im Bereich der lokalen Wirkstoffträger, insbesondere der antibiotikahaltigen Knochenersatzmaterialien und Knochenzemente. Grund für das große Infektionsrisiko ist die Fähigkeit vieler Keime, Biofilme auf der Oberfläche von Implantaten auszubilden. Im Hinblick auf die medizinischen und ökonomischen Folgen dieser Infektion zeigte Prof. Dr. Peter Bützer von der ISi Technologie mit Methoden der Systemdynamik, wie sich durch den Einsatz antibiotikahaltiger Knochenzemente infektionsbedingte Folgekosten allein für die Hüftendoprothetik in Deutschland jährlich im zweistelligen Millionenbereich reduzieren ließen. Eine Möglichkeit, sowohl zementierte als auch zementfreie Implantate anti-infektiv auszurüsten, stellte Dr. Klaus-Dieter Kühn von Heraeus Medical vor: "Anti-infektive Beschichtungen auf Basis von Antibiotika-Antiseptika-Fettsäurekomplexen können die Biofilmbildung während und unmittelbar nach einem operativen Eingriff verhindern und im Operationsfeld vorhandene Keime aktiv eliminieren." Am praktischen Beispiel von Gefäßprothesen erläuterte Prof. Dr. Stemberger von der TU München die Funktion und Wirksamkeit neuartiger Beschichtungen wie Gentamicinpalmitat vor, die neben einer anti-infektiven Wirkung auch noch anti-thrombogene Eigenschaften aufweisen.

Im Anschluss an die faszinierenden Beiträge der hochkarätigen Referenten wurden in intensiven Gesprächen erste Schritte im Hinblick auf zukünftige Projekt-Zusammenarbeit diskutiert.



 Know-how für die Zukunft: Neue Fraunhofer-Einrichtung in München

Vor kurzem ging die Fraunhofer-Einrichtung für Modulare Festkörper-Technologien EMFT als selbständige Einheit aus dem Berliner Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM hervor. Sitz der EMFT ist München. Der Schwerpunkt der EMFT, in der rund 80 Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker Technologie- und Prozessentwicklungen durchführen, liegt auf den Feldern Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik.

Mehr unter www.emft.fraunhofer.de