Die Medizintechnik gilt als eine der wichtigsten Wirtschaftsmotoren im Freistaat Bayern.
Somit übernimmt Bayern mit der unternehmerischen Kompetenz von über 250 innovativen,
zumeist mittelständischen Firmen und deren rund 20.000 hoch qualifizierten Beschäftigten in der
Medizintechnik eine Führungsrolle in Deutschland und Europa.
Dabei deckt Bayern über 60 % der elektromedizinischen Geräteproduktion und etwa 30 % der gesamten
medizintechnischen Produktion Deutschlands ab; die Exportquote liegt bei ca. 70 %.
Als exzellenter Technologie-, Wirtschafts- und Gesundheitsstandort verfügt Bayern zudem über eine
hochkarätige medizinisch-klinische Infrastruktur.
Damit hat der Freistaat im Wachstumsmarkt Medizintechnik eine hervorragende Ausgangssituation,
um weiterhin innovative Spitzenprodukte hervorzubringen und seine Führungsrolle auszubauen.
Exzellente Rahmenbedingungen für Unternehmer - Standortvorteile in Bayern
Qualifizierte Arbeitskräfte für die Medizintechnik
Bayern verfügt über eine starke Basis an hoch qualifizierten Kräften. So arbeiten
allein in der Maschinenbau- und Elektroindustrie rund 400.000 Ingenieure,
Techniker und gewerbliche Fachkräfte. In der medizinischen Forschung und Praxis sind über 50.000 Ärzte tätig.
Die berufliche Bildung nach dem weltbekannten dualen System mit enger Verbindung von Theorie
und betrieblicher Praxis ist Garant für hervorragende Mitarbeiterkompetenz.
Hochkarätige medizinisch-klinische Infrastruktur
Der Standort kombiniert in einmaliger Weise "harte" Standortfaktoren wie hohes
Leistungsspektrum in der Patientenversorgung mit "weichen" Standortfaktoren:
400 zugelassene Akutkrankenhäuser, 48.000 Ärzte, 10.000 Zahnärzte, 341 Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen,
53 ausgezeichnete Heilbäder und Kurorte.
Investitionen des Freistaates Bayern
Der Freistaat hat in die Life Sciences (Medizintechnik, Bio- und Gentechnologie) rund
80 Mio. EUR der High-Tech-Offensive in den Jahren 2000 bis 2005 investiert.
Mit einem Investitionsvolumen von 50 Mio. EUR fördert die Bayerische Staatsregierung nun durch
die Cluster-Offensive die Netzwerkbildung in 19 zukunftsweisenden Technologien.