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Ausgabe Nr. 2/2007 (24. April) Übersicht  Impressum
Forschungs-News
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Forschungsnachrichten aus der Region Erlangen-Nürnberg

Erlangen

  • Neue DFG-Forschergruppe eingerichtet: 2 Mio. Euro für die Immunforschung
    Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert die Einrichtung einer neuen Forschergruppe mit dem Themenschwerpunkt „Regulatoren der humoralen Immunantwort“ an der Universität Erlangen-Nürnberg in den ersten drei Jahren mit insgesamt ca. 2 Millionen Euro. Sprecher sind Prof. Dr. Thomas Winkler, (Lehrstuhl für Genetik, Institut für Biologie der Naturwissenschaftlichen Fakultät II) und Prof. Dr. Hans-Martin Jäck (Abteilung für Molekulare Medizin an der Medizinischen Klinik III). (Quelle: www.uni-erlangen.de ; 2.04.2007)
  • Strahlenklinik bekämpft Lungentumore mit innovativer Radiotherapie
    Die Strahlenklinik am Universitätsklinikum Erlangen (Direktor: Professor Dr. Rolf Sauer) behandelt jetzt auch Patienten mit Lungenmetastasen mit Hilfe eines modernen, millimetergenauen Bestrahlungssystems. Die innovative Technologie „Adaptive Gating“ - die in Europa bislang nur an zwei weiteren Standorten angeboten wurde - ergänzt das bestehende Novalis-System (BrainLAB) und ermöglicht es den Ärzten, auch bewegliche Ziele wie Lunge oder Leber hochpräzise zu bestrahlen. (Quelle: www.uni-erlangen.de ; 16.03.2007)
  • Umbau und Modernisierung des Pathologischen Institutes für 15 Mio. Euro
    Das 102 Jahre alte, denkmalgeschützte Pathologische Institut in Erlangen wird für rund 15 Millionen Euro renoviert. Der veraltete Sektionsbau wird abgerissen und durch ein neues, modernes Gebäude ersetzt. Renoviert werden auch die Neorenaissance-Fassade und die Innenräume des Hauptgebäudes bei gleichzeitiger Neustrukturierung der Innenräume mit großzügigen Laboratorien. (Quelle: www.uni-erlangen.de ; 17.03.2007)
  • Forschergruppe Spectrix siegt mit neuem Medikament gegen Leukämie beim Businessplan-Wettbewerbs Nordbayern
    Forscher der Universität Erlangen-Nürnberg gehören zu den zehn Siegerteams (von 102 Geschäftskonzepten) des Businessplan-Wettbewerbs Nordbayern. Bei dem Projekt zur Entwicklung eines neuartigen Heilmittels gegen Leukämien und Lymphome benutzen Prof. Dr. Georg H. Fey (Lehrstuhl für Genetik der Universität Erlangen-Nürnberg) und Prof. Dr. Matija Peterlin (Universität San Francisco) gentechnisch umgewandelte Antikörper, um Tumorzellen mit größerer Präzision und geringeren Nebenwirkungen für den Patienten zu beseitigen.
  • Senat beschließt zukunftsweisende Umstrukturierung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
    Die Änderung der Universitätsstruktur greift ab Oktober 2007 und ist die bisher größte Reform in der 263-jährigen Universitätsgeschichte. Die einschneidendste Maßnahme, die der Senat und Erweiterter Senat der Universität Erlangen-Nürnberg beschlossen haben, stellt die Zusammenfassung von derzeit elf Fakultäten in künftig nur noch fünf Fakultäten dar: Philosophische Fakultät und Fachbereich Theologie, Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Medizinische Fakultät, Naturwissenschaftliche Fakultät, Technische Fakultät. (Quelle: www.uni-erlangen.de ; 8.02.2007)

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Forschungsnachrichten aus der Region München

München

  • Analyse von nanoporösen Silikatsystemen eröffnet neue Anwendungsmöglichkeiten
    Nanoporösen Silikatsysteme oder auch Zeolithe haben viele Anwendungsgebiete. Die Poren können z.B. genutzt werden, um winzige molekulare Drähte herzustellen. Dafür ist eine genaue Kenntnis der Poren und des Verhaltens von Gastmolekülen essentiell. Professor Christoph Bräuchle und Professor Thomas Bein (Department für Chemie und Biochemie) konnten eine neuartige Untersuchungsmethode mit Fluoreszenzfarbstoffen etablieren, um die Struktur des Systems zu untersuchen. Diese erlaubt umfangreiche Aussagen über die Diffusionsprozesse, die Topographie der einzelnen Kanäle und die Domänenstruktur. (Quelle: www.uni-muenchen.de , 04.04.2007)
  • Heinz-Maier-Leibnitz-Preis für Forschung am Immunsystem
    Dr. Veit Hornung (ehem. Abteilung für Klinische Pharmakologie, jetzt University of Massachusetts) erhält den mit 16.000 Euro dotierten Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für seine Forschung an den Mechanismen, wie das Immunsystem virale Erbsubstanz erkennt. Das könnte die Entwicklung von neuartigen Wirkstoffen für die Therapie von viralen, aber auch von Tumorerkrankungen ermöglichen. (Quelle: www.uni-muenchen.de , 19.03.2007)
  • Wissenschaftliche Kooperation der LMU mit der LGL
    Die Medizinische Fakultät der LMU und das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) haben eine wissenschaftliche Kooperation vereinbart. Eine Verbesserung der Gesundheitsforschung und -förderung durch Bündelung der Ressourcen beider Partner steht im Zentrum der Kooperation. Besonders in den Bereichen Epidemiologie, bevölkerungsbezogene Gesundheitsinformation, Hygiene, Infektiologie, Arbeits- und Umweltmedizin sowie Ernährung soll hierdurch eine Brücke in Forschung und Lehre geschlagen werden. (Quelle: www.uni-muenchen.de , 09.03.2007)
  • Philip-Morris-Forschungspreis für Prof. Cramer & Neu etablierter Exzellenzcluster für integrierte Proteinforschung (Munich Center for Integrated Protein Science, CIPSM)
    Professor Patrick Cramer (Genzentrum und Department für Chemie und Biochemie) erhält den renommierten Forschungspreis (100.000 Euro) für seine Forschung an der Transkription und Translation von Erbinformationen zu Proteinen. Zusammen mit Professor Thomas Carell (Department für Chemie und Biochemie) konnte er zeigen, wie DNA-Schäden mit der Transkription interferieren. Weiterführende Studien zur Veränderungen der DNA und zur Funktionsweise der DNA-Reparaturmaschinerie sollen durch die enge Zusammenarbeit im neu etablierten Exzellenzcluster für integrierte Proteinforschung beschleunigt werden. (Quelle: www.uni-muenchen.de , 09.02.2007)

    Würzburg
  • Schilling-Forschungspreis für Dr. Thomas Misgeld
    Dr. Thomas Misgeld, Gastwissenschaftler an der TUM (Friedrich-Schiedel-Institut für Neurowissenschaften), wurde für seine Forschungen zum Axonabbau mit dem Schilling-Forschungspreis 2007 ausgezeichnet. Der mit 20.000 Euro dotierte Preis wird von der Schilling-Stiftung im Stifterverband und von der Deutschen Neurowissenschaftlichen Gesellschaft alle zwei Jahre für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Hirnforschung verliehen. (Quelle: portal.mytum.de , 30.03.2007)
  • TUM stellt die größte Studierendengruppe im 9. Jahrgang der Bayerischen Elite-Akademie
    Sieben Studentinnen und Studenten der TUM sind in diesem Jahr in die Bayerische Elite-Akademie (BEA) aufgenommen worden. Damit stellt die TUM die größte Studierendengruppe im neunten Jahrgang der Akademie. Insgesamt wurden 36 bayerische Studierende aus 180 Bewerbern für den Jahrgang 2007 der Elite-Akademie ausgewählt. (Quelle: portal.mytum.de , 29.03.2007)
  • Vertiefte internationale Beziehungen mit dem asiatischen und arabischen Raum
    Die TUM vertieft ihre Beziehungen zu Universitäten und Forschungseinrichtungen im asiatischen und arabischen Raum. Präsident Prof. Wolfgang A. Herrmann unterzeichnete ein Partnerschaftsabkommen zwischen der TUM und dem „Indian Institute of Science“ in Bangalore sowie ein „Double degree“-Abkommen mit der „Sogang University“, Korea. Mit der „Sogang University“ verbindet die TUM eine 10-jährige Zusammenarbeit. Ebenso ist die Kompetenz der TUM beim Aufbau einer Medizinischen Fakultät an der Abu Dhabi University (ADU, Vereinigte Arabische Emirate) gefragt. In Gegenwart von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Scheich Hamdan unterzeichnete TUM-Präsident Prof. Herrmann eine Vereinbarung, auf deren Grundlage die neue Fakultät mit medizinischer Vollversorgung nach besten internationalen Standards realisiert werden soll. (Quelle: portal.mytum.de , 05.02.2007, 23.03.2007, 02.04.2007)

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Forschungsnachrichten aus den Regionen Regensburg und Würzburg

Regensburg

  • Kinder-Uni-Klinik Ostbayern bis 2008 fertiggestellt
    Der Bayerische Staatsminister Dr. Thomas Goppel führte Ende 2006 den ersten Spatenstich für den Bau der Kinder-Uni-Klinik Ostbayern (KUNO) mit 54 Betten. Die KUNO wird, dank einer Spendenaktion, an der sich 300.000 Einzelspender beteiligten (über 6,5 Millionen Euro), und der Finanzierung des Restbetrags durch die Bayerische Staatsregierung (ca. 10 Millionen Euro), bereits im Jahr 2008 fertig gestellt sein. (Quelle: www.uni-regensburg.de , Februar 2007)
  • Neue Therapie bei malignem Thymom
    Dr. Karsten Wiebe (Klinik für Herz-, Thorax- und herznahe Gefäßchirurgie, Direktor: Prof. Dr. Dietrich Birnbaum) und Prof. Dr. Berthold Schalke (Neurologische Universitätsklinik und Poliklinik am Bezirksklinikum, Direktor: Prof. Dr. Ulrich Bogdahn), wenden ein neues Konzept bei inoperablen, fortgeschrittenen Tumoren der Thymusdrüse an (malignes Thymom). Die therapeutische Behandlung erfolgt mit dem körpereigenen Hormon Somatostatin in Kombination mit Kortison, wodurch die Tumormasse entscheidend reduziert wird. (Quelle: www.uni-regensburg.de , Februar 2007)

    Würzburg
  • Blockade von Blutplättchen schützt vor Schlaganfällen
    Schlaganfälle werden meist durch Verstopfungen der Blutgefäße verursacht, die das Gehirn versorgen. Die Würzburger Wissenschaftler Christoph Kleinschnitz, Guido Stoll und Martin Bendszus (Neurologische Klinik und Neuroradiologie) haben zusammen mit Bernhard Nieswandt (Rudolf-Virchow-Zentrum/DFG-Forschungszentrum) Antikörper hergestellt, die auf der Oberfläche der Blutplättchen andocken und dort die Rezeptoren blockieren kann. Dadurch können sich die Plättchen nicht mehr an die Gefäßwände anheften, so dass erst gar kein Gerinnsel entsteht, was eine starke Verbesserung in der Vorbeugung und Therapie von Schlaganfällen bedeutet. (Quelle: www.uni-wuerzburg.de , 20.04.2007)
  • EU-Projekt von E.coli-Forschern wird in Würzburg koordiniert
    Von Escherichia coli gibt es Varianten, die Blutvergiftungen auslösen oder die Harnwege bzw. das Gehirn infizieren können. Zur Erforschung dieser Erreger hat die Europäische Union ein neues Projekt gestartet, welches mit rund 3,6 Millionen Euro gefördert wird (rund 30 % davon für die Uni Würzburg). Prof. Dr. Jörg Hacker (Leiter des Instituts für Molekulare Infektionsbiologie) koordiniert das internationale Projekt mit 14 Arbeitsgruppen aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Israel, Ungarn, Schweden und Finnland. (Quelle: www.uni-wuerzburg.de , 14.03.2007)

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